Schanzer vor schwerer Aufgabe bei den „Eisernen“

Erwartet uns ein ähnlich spannendes Duell wie im Hinspiel? (Foto: Bösl)

Schanzer vor schwerer Aufgabe bei den „Eisernen“

Heißer Fight an der Alten Försterei: Unsere Schanzer treffen am Sonntag in Berlin auf Union und schon das Hinspiel (3:3) in dieser Spielzeit hat gezeigt, dass die beiden Teams für Kampf und viel Spannung sorgen können. Coach Ralph Hasenhüttl muss im Duell gegen die „Eisernen“ die gesperrten Brasilianer Roger und Danilo ersetzen und fordert, „dass wir uns mit allen Mitteln wehren und wieder eine defensiv stabile Auswärts-Leistung abrufen.“

Im bereits erwähnten Hinspiel fehlte dem FCI diese Stabilität im ein oder anderen Moment und so musste Routinier André Mijatovic, als Stürmer eingewechselt, damals in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleich besorgen. Der 35-Jährige blickte unter der Woche schon auf das Spiel gegen Union: „Dort ist es unheimlich schwer zu spielen, weil die Berliner Fans ihr Team mit allem, was sie haben anfeuern. Der Sieg gegen Düsseldorf hat uns aber nochmal enorm viel Kraft gegeben, weshalb wir auch an der Alten Försterei bestehen können, wenn wir wieder alles reinpacken.“

Auch sein Trainer Ralph Hasenhüttl weiß um den starken Support der Union-Fans, sieht aber ebenfalls den irren Heimsieg gegen die Fortunen als Schlüsselspiel, dass „unheimlich viel Kraft gibt und den Jungs zeigt, dass sie auch in solch einer schweren Situation ein Spiel drehen können.“ Der Österreicher fügte dennoch mahnend hinzu: „Diese Liga ist und bleibt unberechenbar. Wir haben noch fünf richtig schwere Spiele vor der Brust – das erste nun gegen Union Berlin.“
Und die „Eisernen“ sind derzeit in guter Form: Sieben Spiele in Folge ohne Niederlage, dabei sind sie fünfmal siegreich vom Feld gegangen.
Unsere Schanzer sind also gewarnt, bauen aber einmal mehr auf ihre Auswärtsstärke. Auf fremdem Terrain bekommt der FCI die wenigsten Gegentreffer und „jeder im Team weiß, dass wir vorne unsere Chancen bekommen werden – auch aufgrund unseres guten Umschaltspiels“, ergänzt Hasenhüttl.

Zumindest was die defensive Stabilität angeht, ist der 46-Jährige aber gezwungen, einige Veränderungen vorzunehmen, da mit Roger und Danilo „zwei enorm wichtige Stützen“, aufgrund von Gelbsperren, fehlen werden. Den Linksverteidiger wird voraussichltich Konstantin Engel ersetzen, während Hasenhüttl den Roger-Ersatz noch offen lässt. Eine Option könnte der genesene Youngster Robert Bauer sein, der nach seiner Verletzung seit Dienstag wieder mit der Mannschaft trainiert.

Unabhängig vom Personal erwartet die 400 mitreisenden Schanzer Anhänger eine enge Partie in Berlin, zumal unser FCI noch sieglos in der Alten Försterei ist (drei Remis, eine Niederlage). Für Pascal Groß & Co. wird es also Zeit, diesen Umstand zu ändern und erstmals drei Zähler aus der Landeshauptstadt zu entführen!