Umschalt- und Aufbauspiel: Darum geht es in den kommenden Wochen

Guter Dinge: Tomas Oral blickt mit großer Vorfreude auf die Tage in Südtirol (Foto: Bösl / KBUMM).

Umschalt- und Aufbauspiel: Darum geht es in den kommenden Wochen

Am Samstag brechen die Schanzer auf ins Trainingslager nach Südtirol. Einmal mehr geht es in den folgenden, acht Tagen um die bestmögliche Vorbereitung auf eine intensive Spielzeit, für die sich die Schanzer einiges vorgenommen haben. Die Region Gitschberg/Jochtal bietet hierzu wieder optimale Bedingungen, auch wenn Corona die Arbeit derzeit natürlich überall erschwert. Über die Planungen sowie Trainingsinhalte hat fci.de mit Trainer Tomas Oral kurz vor der Abreise gesprochen.

fci.de: Hallo Tomas! Eine Woche Mannschaftstraining liegt hinter uns, wie sind die ersten Eindrücke?

Tomas Oral: „Die Jungs haben anhand ihrer Trainingspläne sehr gut gearbeitet, entsprechend stimmte die Basis, als wir letzten Sonntag losgelegt haben. Wir trainieren sehr ordentlich und haben teilweise schon sehr, sehr gute Fitness-Werte. Gleichzeitig haben doch einige ihre Wehwehchen lange mitgeschleppt und teilweise noch nicht ausgeheilt. Da haben wir leider schon noch Baustellen.“

fci.de: Worum geht es dir in den kommenden acht Tagen?

Oral: „Im Trainingslager werden wir großen Wert darauflegen, weiter zusammenzuwachsen und ein gutes Klima im Team zu erzeugen. Auf dem Platz wollen wir unser Umschaltspiel verbessern und im Aufbauspiel ballsicherer werden. Das wird wichtig werden, wenn wir Gegner konsequent bespielen müssen.“

fci.de: Zu lesen war ja bereits, dass wir noch Verstärkungen suchen. Wie groß ist der Bedarf?

Oral: „Wir wollen schon die eine oder andere Position besetzen und den Konkurrenzkampf verschärfen. Vielleicht gelingt es uns ja schon, im Trainingslager in Südtirol Verstärkung zu vermelden, aber der Markt ist aktuell nicht einfach.“

fci.de: Trotzdem bleibt unser Weg ja der Altbekannte: Auf dem aktuellen Mannschaftsbild haben wir 15 Spieler und Mitarbeiter mit NLZ-Vergangenheit…

Oral: „Absolut! Natürlich gehen wir den eingeschlagenen Weg weiter, auf junge Talente zu setzen. Aber wir sind gut beraten, den jungen Spielern Zeit zu geben. So eine Saison birgt Höhen und Tiefen. Wir profitieren von der guten Arbeit im NLZ, aber wir wollen aufsteigen, und das wird nicht nur mit jungen Spielern funktionieren, sondern durch eine gesunde Mischung.“

fci.de: Zurück zum Trainingslager: Inwieweit verändert Corona die diesjährige Südtirol-Reise?

Oral: „Wir haben großen Respekt vor der Pandemie und müssen weiter wachsam bleiben, das ist auch dringend notwendig. Wir sehen ja jetzt ganz aktuell, wie präsent Corona immer noch ist. Wir haben bekanntermaßen selbst einen Fall in der Mannschaft und konnten schnell reagieren. Entsprechend akribisch sind wir weiterhin bei der Umsetzung des Hygiene-Konzepts. Genauso akribisch werden wir aber auch in unseren Trainingseinheiten arbeiten.“

fci.de: Vielen Dank, Tomas!