„Wir haben die Qualität, das Ruder herumzureißen!“

Möchte mit seiner Mannschaft schnellstmöglich den ersten Saisonsieg feiern: Sonny Kittel (Foto: Meyer/KBUMM)

„Wir haben die Qualität, das Ruder herumzureißen!“

Nach dem Heimspiel im Donauderby gegen den SSV Jahn Regensburg sprachen wir mit unserem Offensivspieler Sonny Kittel. Die Nummer 10 der Schanzer zeigte sich dabei immer noch sehr enttäuscht über den Ausgang, blickt aber auch kämpferisch nach vorne. Schließlich steht in Kürze schon die nächste Begegnung an, am Freitag gastieren wir in Fürth (Anstoß: 18.30 Uhr).

fci.de: Hallo Sonny! Was bedeutet es dir, trotz der Niederlage am Sonntag, zum Schanzer des Heimspiels gewählt worden zu sein?

Sonny Kittel: Das ist immer schön, von den Fans Wertschätzung zu erhalten. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich lieber das Spiel gewonnen und ein Anderer aus dem Team hätte die Auszeichnung erhalten. Aber natürlich motiviert mich das umso mehr, noch mehr Gas zu geben.

fci.de: Gegen Regensburg warst du zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf, konntest auch dein erstes Saisontor erzielen und einen Assist beisteuern. Wie bitter ist es, am Ende mit leeren Händen dazustehen?

Kittel: Das ist unglaublich enttäuschend. Aber es bringt nichts, die Köpfe hängen zu lassen oder zu resignieren. Nach drei Spielen sind wir alle extrem unzufrieden über die Situation. Aber wir haben die Qualität, den Willen und die Einstellung, das Ruder herumzureißen.

fci.de: Woran fehlt es aktuell, um die guten Ansätze in Punkte umzumünzen?

Kittel: Wir müssen es schaffen, konstant Leistung abzurufen. Gegen Regensburg haben wir eine Phase gehabt, in der wir das Spiel gedreht und sogar Chancen hatten, das 3:1 zu erzielen. Da müssen wir eiskalt sein und diese Möglichkeiten auch nutzen. Auf der anderen Seite müssen wir gemeinsam im Team daran arbeiten, weniger Chancen des Gegners zuzulassen.

fci.de: Was muss sich jetzt so schnell wie möglich ändern, um erfolgreich zu sein?

Kittel: Es gilt, die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zu ziehen. Das heißt, kompakt zu stehen, als Team einen Weg gehen und so auf dem Platz stehen. Daran werden wir diese Woche hart arbeiten. Am Freitag müssen wir alles, was in uns steckt, gegen Fürth raushauen. Wir wollen die 20, 30 Minuten, in denen wir gegen Regensburg gut gespielt haben, auf die volle Spielzeit ausweiten und hinten keinen Gegentreffer kassieren. Das muss das Ziel sein. Es wäre wichtig, ein Erfolgserlebnis zu feiern.

fci.de: Danke Sonny und viel Erfolg am Freitag!