Alfredo Morales begeistert beim Fan-Interview

So nah kann man den Stars beim FCI kommen: Das Fan-Interview mit Alfredo Morales.

Alfredo Morales begeistert beim Fan-Interview

Vor der Heimspielpremiere der Schanzer gegen Borussia Dortmund haben wir auf unserer Facebook-Seite ein Faninterview mit unserem US-Nationalspieler Alfredo Morales verlost. Die glückliche Gewinnerin war Caroline aus Pfaffenhofen, die dann am Dienstag hervorragend vorbereitet auf ihr Idol in Reihen der Schanzer traf. Alfi nahm sich fast eine Stunde Zeit und hatte einige interessante Geschichten zu erzählen. Natürlich wurden auch alle Autogramm- und Selfie-Wünsche erfüllt, was den Nachmittag für Caroline unvergesslich machte. Die Aktion zeigt einmal mehr: Es lohnt sich auf den Social Media-Kanälen des FCI aktiv zu sein!

Hier sind die Highlights aus dem Faninterview:

Caroline: Hallo Alfredo! Wer sind deine besten Kumpels im Team?

Alfredo Morales: Das sind viele! Ich verstehe mich grundsätzlich mit jedem super. Ich weiß nicht, wie man das außerhalb des Teams wahrnimmt, aber wir sind wirklich eine sehr eingeschworene Truppe, in der niemand ausgegrenzt ist. Bei mir zuhause haben wir beispielsweise schon öfter mit ein paar Jungs gegrillt. Wir unternehmen sehr viel zusammen, haben einen tollen Teamspirit und das sieht man denke ich auch auf dem Feld.

Caroline: Wie war es für dich aus der Hauptstadt Berlin nach Bayern zu ziehen?

Morales: Das war zu Beginn definitiv keine leichte Umstellung, doch ich habe mich sehr schnell eingelebt und fühle mich mittlerweile heimisch hier in Ingolstadt. Sogar die Lederhose trage ich sehr gerne, wobei mir besonders die Trachten-Hemden gefallen. Einzig mit den „Haferl“-Schuhen komme ich nicht so wirklich zurecht, weil ich sie etwas unbequem finde. Ansonsten bin ich hier überglücklich mit meiner Familie.

Caroline: War es für dich je eine Option auch für deutsche Nationalmannschaften aufzulaufen?

Morales: Das war nie wirklich ein Thema für mich. Ich wurde damals zur U 17 der USA eingeladen und wollte es dann durchziehen und weiter für dieses Land spielen. Zwar gab es einige Einladungen in deutsche Juniorenteams, doch ich wollte mich bei den Amerikanern durchsetzen und denke, dass ich in der Nachbetrachtung alles richtig gemacht habe. Außerdem muss man bedenken, dass Deutschland gerade im Mittelfeld überragend aufgestellt ist und dort einen Platz zu bekommen extrem schwer ist. Ich bin jemand der Dinge, die er anpackt, mit vollem Einsatz weiterführt – so bin ich auch bezüglich meiner Profi-Karriere vorgegangen.

Caroline: Ich träume schon lange davon, nach Peru zu reisen. Dein Vater stammt von dort, hast du deshalb vielleicht besondere Geheimtipps für einen Trip dorthin?

Morales: Auch wenn mein Vater dort herkommt und noch Teile der Familie in einer kleinen peruanischen Fischerstadt leben, war ich tatsächlich erst zweimal in Peru. Beide Male war ich zudem sehr jung, weswegen ich nicht mehr besonders viel von den Reisen weiß. Im Gedächtnis geblieben ist mir das tolle Essen. Auch wenn es hier komisch klingt, aber das Meerschwein schmeckt zum Beispiel richtig gut. In Deutschland oder den USA versuche ich immer wieder peruanisch Essen zu gehen, das ist immer ein Erlebnis. Nach Peru will ich jedoch auch unbedingt wieder reisen! Ich denke, dass es zwar kein Geheimtipp ist, aber alleine die Anden und die alten Ruinen in dieser Region sind extrem sehenswert und beeindruckend. Leider bin ich als Fußball-Profi zeitlich relativ eingeschränkt, doch ich habe mir fest vorgenommen, irgendwann wieder dorthin zu reisen!