Die Stimmen nach dem Gladbachspiel (inkl. Video)

FCI-Chefcoach Maik Walpurgis (Foto: Bösl/KBUMM)

Die Stimmen nach dem Gladbachspiel (inkl. Video)

Keine Punkte für unsere Schanzer gegen die Fohlenelf: Mit 0:2 muss sich unser FCI Borussia Mönchengladbach am Ende geschlagen geben. Die Gäste vom Niederrhein gingen durch einen irregulären Stindl-Treffer in der 60. Minute in Führung und markierten durch André Hahn in der Nachspielzeit den 0:2-Endstand aus FCI-Sicht. Nach Abpfiff fassten Schanzercoach Maik Walpurgis und Gästetrainer Dieter Hecking die Partie aus ihrer Sicht zusammen. Außerdem äußerten sich Alfredo Morales und Almog Cohen zum irregulären 0:1.
Maik Walpurgis: „Glückwunsch an die Gäste. Wir haben ein Spiel auf Augenhöhe gesehen und hatten sogar in der ersten Halbzeit die besseren Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit war leider das Handspiel-Tor mit spielentscheidend, danach hat es Gladbach sehr gut gemacht und war schwer zu bespielen. Dennoch hatten wir unsere Chancen, die allerdings in letzter Ebene auch ein starker Gladbacher Keeper entschärft hat. Wir müssen das Spiel abhaken und uns ab morgen auf die nächste Partie ausrichten.“

Dieter Hecking: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt hier. In der ersten Halbzeit haben wir noch Konzentration missen lassen, was aber nach Donnerstag verständlich ist. Dennoch standen wir defensiv gut und haben in der zweiten Halbzeit etwas verändert. Dann gehen wir in Führung und haben unsere Chance zum 2:0 genutzt. Wir sind froh, hier gewonnen zu haben, jeder weiß, wie schwer das in Ingolstadt ist. Es war eine tolle Woche für uns.“

Alfredo Morales: „Das Handspiel zum 0:1 war für uns sehr schwer zu verdauen. Ich denke auch, dass Lars Stindl wusste, dass es Hand war, aber es ist nicht seine Aufgabe das zu melden, sondern die der Schiedsrichter, sich bei ihm zu erkundigen. Wir hatten unsere Möglichkeiten, aber leider konnten wir sie nicht nutzen. Schiedsrichter zu sein ist sicher kein leichter Job, allerdings habe ich das Gefühl, dass sich in letzter Zeit offensichtliche Fehlentscheidungen gegen uns häufen.“

Almog Cohen: „Wir haben stark gespielt und hätten mindestens einen Punkt verdient. Leider sind wir durch Handspiel in Rückstand geraten und das war unverständlich für uns. Der Schiedsrichter hat aber Lars Stindl nicht mal gefragt, ob es Hand gewesen sein könnte. Für uns ist das ein unnötiger Rückschlag im Abstiegskampf.“

Auf der anschließenden Pressekonferenz äußerten sich beide Trainer wie folgt:

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