Die Stimmen nach dem Spiel

Ralph Hasenhüttl und Julian Nagelsmann vor der Partie (Foto: Bösl)

Die Stimmen nach dem Spiel

Mit 1:2 unterliegt der FCI der TSG 1899 Hoffenheim, die sich damit Luft im Abstiegskampf verschafft, während unsere Schanzer weiterhin mit 40 Punkten Rang Neun innehaben. Nach der Partie im Kraichgau fassten Ingolstadt-Trainer Ralph Hasenhüttl und der Coach der Gastgeber, Julian Nagelsmann die Partie aus ihrer Sicht zusammen. Außerdem kamen Torschütze Stefan Lex und Keeper Örjan Nyland zu Wort, der nicht nur wegen seinem parierten Elfmeter glänzte. Viel Spaß!
Ralph Hasenhüttl: „Wir haben ein intensives Spiel mit zahlreichen Torraum-Szenen gesehen. Nach dem Treffer von Lex wurden wir allerdings etwas nachlässig, weshalb in der Konsequenz das 1:1 fällt. Zur zweiten Halbzeit waren wir wieder sortierter und hängen uns am nicht gegebenen Elfmeter auch nicht auf – dafür hätten wir genug Chancen gehabt. So kommt es, wie es kommen muss: wir kriegen das zweite Gegentor. Mit 40 Punkten lässt sich die Niederlage glücklicherweise ein wenig besser verschmerzen, auch wenn wir den mitgereisten Fans gerne Zählbares mitgenommen hätten.“

Julian Nagelsmann: „Nach einer ordentlichen Viertelstunde in einer sehr hektischen Partie bekamen wir das Gegentor. Da hätten wir anders verteidigen müssen. Das Tor zum Ausgleich war wichtig für uns, im zweiten Abschnitt gab es dann genügend Möglichkeiten auf beiden Seiten. Es ist glücklicherweise eine Qualität der Mannschaft geworden, solche Spiele dann noch zu gewinnen.“

Stefan Lex: „Es ist eine bittere Niederlage, weil wir sehr viele gute Chancen hatten. Leider müssen wir weiterhin auf ein Auswärtsspiel warten, bei dem wir mehr als zwei Tore schießen. Es ist ärgerlich, wenn du gut ins Spiel kommst und dann eben nicht die Möglichkeit nutzt, das Spiel mit einer erneuten Führung in die richtige Richtung zu lenken. Nichtsdestotrotz haben wir eine gute Leistung gezeigt, besonders hier, wo es nicht einfach ist zu bestehen.“

Örjan Nyland: "Hoffenheim hat seine Chance genutzt, wir haben unsere nicht genutzt. Sie waren im entscheidenden Moment zwingender und deshalb das Spiel entschieden. Insgesamt war es ein attraktives Spiel mit viel Arbeit für mich, weil auch unsere Gegner sehr hoch standen und der Ball auf beiden Seiten häufig hinter die Abwehr kam".