Die Trainerstimmen nach dem Spiel

Ralph Hasenhüttl und Martin auf der Pressekonferenz nach dem Spiel

Die Trainerstimmen nach dem Spiel

Lukas Hinterseer heißt der Siegtorschütze zum historischen Auswärtssieg beim FSV Mainz. Unsere Schanzer lieferten eine klasse Partie und belohnten sich nach einer starken ersten Halbzeit auch mit dem ersten Bundesligasieg. Nach der Partie fassten Schanzer-Coach Ralph Hasenhüttl und Mainz-Trainer Martin Schmidt den Bundesligaauftakt ihrer Teams auf der Pressekonferenz zusammen.

Ralph Hasenhüttl: Vielen Dank für die Glückwünsche und ein riesen Lob an die Mainzer Fans. Dass man in seine Fankurve geht und von Fans des Gegners einen fairen Applaus als Aufsteiger bekommt, das erlebt man sicher nicht oft. Ich weiß nicht, wie viele nach unserem Pokalausscheiden heute an einen Sieg geglaubt haben, aber ich denke, man hat meiner Mannschaft angemerkt, dass sie selbst von der ersten Minute an daran geglaubt haben, hier auch etwas mitnehmen zu können. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, hat auch geklappt. In der ersten Halbzeit waren wir, finde ich, die bessere Mannschaft, aber haben eben noch nicht die Durchschlagskraft gehabt. Im zweiten Durchgang hat dann Mainz seine Klasse etwas besser ausspielen können und wir sind unter Druck geraten. Dann belohnen wir uns und das freut mich riesig für die Mannschaft und die mitgereisten Fans. Dennoch ist es ein weiter Weg bis zum Klassenerhalt, auch wenn das ein guter Anfang war. Heute freuen wir uns und ab morgen arbeiten wir konzentriert weiter.

Martin Schmidt: Meine Einschätzung deckt sich weitestgehend mit der meines Trainerkollegen aus Ingolstadt. Wir wussten, was uns heute erwartet und das Ingolstadt versuchen würde, unsere Umschaltchancen frühzeitig zu unterbinden. So war es dann auch und wir haben uns sehr schwer damit getan. Sie haben uns die Räume im Spielaufbau genommen und wir waren im Gegenzug nicht mutig genug, wie wir das normal sind. Trotzdem ging es mit 0:0 in die Pause und die Partie war zweikampfmäßig sehr ausgeglichen. Der FCI kam heute als robuster und aggressiver Aufsteiger, der sich beweisen wollte und das ist ihnen auch gelungen. Ich sehe anhand der Spielstatistik, dass es ein sehr nervöses Spiel war und unsere Passgenauigkeit darunter gelitten hat. In der Halbzeit haben wir das analysiert und es dann besser gemacht und hatten unsere Chancen. Dennoch macht Ingolstadt das Tor und hat heute verdient gewonnen.