Die Trainerstimmen nach dem Spiel

Zufrieden mit einem wichtigen Punktgewinn: Ralph Hasenhüttl (Foto: Bösl)

Die Trainerstimmen nach dem Spiel

Viel Kampf, viele Tore, kein Sieger. Nach einer spannenden Partie trennen sich der FC Ingolstadt und Union Berlin mit 2:2 an der Alten Försterei. Somit bleiben die Schanzer seit dem 23. November 2014 auf fremden Plätzen ungeschlagen und nehmen einen wichtigen Punkt aus der Hauptstadt mit. Nach dem Spiel fassten beide Trainer das Remis aus ihrer Sicht zusammen.

Ralph Hasenhüttl: „Hier ist es nicht einfach, etwas Zählbares mitzunehmen. Es steckt bei Union viel Power und Wucht dahinter, und nicht zum ersten Mal drehen sie ein Spiel. Aus unseren wenigen Kontern haben wir im zweiten Abschnitt zu wenig Ertrag gezogen. Im Nachhinein fühlt sich der Punkt besser an als beim Stand von 1-1, weil wir die Niederlage mit viel Einsatz und Ehrgeiz  abwenden konnten. Der Punkt wird im Endspurt der Saison noch viel wert sein. Marvin Matip hat sich in der Partie eine leichte Schulterzerrung zugezogen – ich hoffe allerdings, dass es nichts Schlimmes ist.“

Norbert Düwel: „Beim 0:1 waren wir naiv, aber die Moral, die wir danach gezeigt haben, verdient großen Respekt. Dennoch: so schlafmützig dürfen wir nicht starten. Mit viel Wucht und Überzeugung drehten wir die Partie, dann war es wie ein Deja vue, dass wir nach einem Standard den Ausgleich bekommen. Ich glaube, mit ein wenig Abstand zur Partie werden wir dennoch happy sein und sagen: Wir sind froh über ein Remis gegen so einen Gegner wie den FCI.“