Kauczinski: „Werden unsere Möglichkeiten bekommen“

Letzte Pflichtspiel in Ingolstadt im Herbst 2014. Damals trennte man sich 1:1.

Kauczinski: „Werden unsere Möglichkeiten bekommen“

Zwölfmal trafen Erzgebirge Aue und der FCI zwischen 2009 und 2015 aufeinander, die Bilanz ist ausgeglichen (jeweils drei Siege, sechs Remis). Die Neuauflage des Duells folgt am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) im Sparkassen-Erzgebirgsstadion. "Wie wir in die nächste Runde einziehen, ist mir völlig egal", stellt Trainer Markus Kauczinski klar. Der 46-Jährige freut sich auf sein Debüt auf der FCI-Trainerbank und das Spiel in Aue. "Der Gegner wird uns alles abverlangen, aber ich bin überhaupt nicht unglücklich über das Los: Unterschätzen werden wir Aue sicherlich nicht."
Für die rund 500 mitreisenden Fans der Schanzer wird interessant sein, wie sich der FCI im ersten Pflichtspiel der Saison präsentiert. "Wo man steht, weiß man im Vorfeld nie ganz genau. Ich habe aber ein sehr gutes Gefühl, was unsere Vorbereitung anbelangt", sagt Kauczinski. Dass sein Verein in den beiden Vorjahren schon in der ersten Runde Abschied nehmen musste, stört ihn überhaupt nicht. "Das ist Vergangenheit, wir haben eine völlig neue Situation und gehen das Spiel optimistisch und selbstbewusst an", so der Fußballlehrer in der obligatorischen Pressekonferenz am Freitagnachmittag.

Während Kauczinski in Aue noch auf Mittelfeldakteur Sonny Kittel verzichten muss, sind alle anderen Akteure an Bord. Eine Luxussituation für den Chef-Trainer. "Die Mannschaft habe ich im großen und ganzen schon im Kopf, ein paar Positionen sind noch offen", lässt Kauczinski in seine Kaderplanungen blicken. "Bei der einen oder anderen Besetzung lasse ich mir bis kurz vor Schluss Zeit." Mit von der Partie ist in jedem Fall Routinier Moritz Hartmann. Der 30-Jährige kennt die "Veilchen" aus zahlreichen Zweitliga-Duellen und freut sich auf das Wiedersehen. "Es waren fast immer spannende und enge Partien gegen Aue, sie werden uns das Leben auch diesmal wieder schwer machen", so der "Bomber", der schon seit 2009 in Diensten der Donaustädter steht.

Pavel Dotchev, Trainer des kommenden Kontrahenten, sieht seinen FCE nicht chancenlos im Aufeinandertreffen mit den Schanzern: "Ich habe sie gegen Bremen beim 0:1 gesehen. Unsere Chancen stehen 30:70", ließ der 50-jährige die BILD-Zeitung wissen. Der frühere Start in die Pflichtspielrunde – Aue hat bereits zwei Liga-Partien absolviert – mag dabei ein kleiner Vorteil sein, so deren Chef-Trainer. Kauczinksi bestätigt: "Sie haben das in beiden Spielen sehr gut gemacht und wissen auch, dass der Pokal immer für Überraschungen gut ist."

In Aue brauche es die nötige Aggressivität mit fußballerischer Klasse gepaart. Zudem müsse man vor dem Gehäuse von Martin Männel noch konsequenter sein: "Wir werden unsere Möglichkeiten kriegen, da bin ich mir sicher", sagt Kauczinski. Anstoß der Begegnung im Sparkassen-Erzgebirsstadion ist um 18:30 Uhr, wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung vor Ort!