Die Schanzer
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Lässt keine Zufriedenheit aufkommen: FCI-Coach Jens Keller. (Foto: Bösl/KBUMM)

Keller: "Es sind alle marschiert!"

Die Schanzer sind nach neun intensiven Tagen harter Arbeit wieder in Ingolstadt angekommen. FCI-Chefcoach Jens Keller zog ein durchweg positives Fazit zum Trainingslager in Alicante. Wir haben mit dem 48-Jährigen über die Bedingungen in Spanien, seine Erkenntnisse und die Pläne bis zum Pflichtspielstart gesprochen.

fci.de: Das Trainingslager wurde zum Abschluss durch den 4:3-Sieg gegen Heerenveen gekrönt. Welche Erkenntnisse konntest du aus der Partie gewinnen?

Jens Keller: Es sind alle marschiert und haben nochmal auf die Zähne gebissen, das war mir nochmal sehr wichtig. Vor allem unsere Herangehensweise am Anfang hat sehr gut funktioniert. Das kam schon nah an das ran, was ich mir vorstelle. Wir müssen das aber nicht groß loben. Dafür gibt es keinen Grund, denn diese harte Arbeit gehört für mich im Trainingslager dazu. 

fci.de: Neben dem Testspiel gab es ja noch zahlreiche Einheiten in Alicante. Wie fällt dein Fazit zur gesamten Reise rückblickend aus?

Keller: Das Trainingslager war sehr gut. Die Bedingungen waren absolut top, die Plätze in einem hervorragenden Zustand. Wir haben sehr viel getan, alle haben gut mitgezogen und es gab keine Verletzungen. Die Vorrausetzungen für die nächsten Wochen sind auf jeden Fall gelegt!

fci.de: Es war eine gewisse Aufbruchsstimmung rund um das Team zu spüren, mit viel Zug in jeder Einheit. Besonders oft fiel die Ansage vom Trainerteam, dass die Jungs in den einzelnen Aktionen „auf dem Sprung sein müssen“. Versinnbildlicht das die Idealvorstellung, wie die Mannschaft auftreten soll?

Keller: Ja klar. Das ist genau so, wie ich spielen möchte. Wir haben einen guten Zugang zu der Truppe, die Spieler müssen immer bereit sein. Auf dem Sprung zu sein heißt, dass die Jungs ihre Chancen vergrößern den Ball im Offensivpressing frühzeitig zu gewinnen. Wir wollen uns nicht verstecken, wir müssen wach, aktiv und bissig sein. Das ist die Art, wie ich spielen lassen will.

fci.de: In Alicante wurde vor allem viel am angesprochenen Pressing gegen den Ball gearbeitet und im physischen Bereich die Grundlagen gelegt. Was erwartet die Mannschaft nun in Ingolstadt bis zum Pflichtspielstart am 29. Januar?

Keller: Wir haben die letzten Tage viel im Defensivbereich gearbeitet, dass wir gegen den Ball an Kompaktheit und Stabilität zulegen. In Ingolstadt werden wir sicherlich mehr den Fokus auf das Spiel mit dem Ball legen und im taktischen Bereich einige Dinge einstudieren, auch wenn das im Trainingslager auch schon viel mit dabei war. Wir wollen Lösungen im Spielaufbau finden, im letzten Drittel am Zug zum Tor arbeiten und auch körperlich nochmal was draufpacken. Wir haben noch gut zwei Wochen, die werden wir nochmal intensiv nutzen.

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